Bäche ans Licht
Wiesbaden ist eine Stadt des Wassers - fünf Bachsysteme bestimmen mit ihren Tälern die Geländestruktur Wiesbadens. Im Bereich der Innenstadt verlaufen die Bäche heute größtenteils unterirdisch. Mit dem Projekt "Bäche ans Licht!" werden sie an verschiedenen Plätzen wieder an die Oberfläche geholt.
Wasser prägt die Landeshauptstadt Wiesbaden auf vielfältige Weise: Zum einen haben die heißen Thermalquellen zu Wiesbadens Bekanntheit und Aufstieg als Kurstadt geführt. Zum anderen prägen die Fließgewässer Rambach, Schwarzbach, Dambach, Kesselbach und Wellritzbach mit ihren zahlreichen Seitenbächen Wiesbadens Topographie. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als aufgrund stark steigender Bevölkerungszahlen viel Wohnraum geschaffen werden musste, galt die Verlegung der Bäche in Rohre aufgrund ihres schlechten hygienischen Zustands als großer Fortschritt. Heute aber ist das Bachwasser sauber, und in den überwärmten Innenstadtbereichen weiß man die kühlende Funktion von Wasser in heißen und trockenen Sommern zu schätzen.
Kesselbach und Wellritzbach werden im Rahmen des Projektes "Bäche ans Licht" auf drei Plätzen entlang des unterirdischen Verlaufs wieder an der Oberfläche erscheinen. Die sicht- und erlebbaren Bachabschnitte werten das Stadtbild auf und erhöhen die Sensibilität für das lebenswichtige Element Wasser. Gleichzeitig kann das Bachwasser auch Hitzeinseln entgegenwirken und so das Mikroklima verbessern. Auf dem Quartiersplatz am Platz der Deutschen Einheit ist dies bereits der Fall. Sedanplatz, Bülowplatz und Stadtplatz folgen bis Ende 2025.
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