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Tierpark

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Die Fasanerie Wiesbaden ist mehr als ein Tierpark – sie ist ein Arche-Park, der bedrohte Haus- und Nutztierrassen schützt. Besucher erleben hier naturnahe Tierhaltung, nachhaltige Zuchtprogramme und spannende Bildungsangebote. Ein Ort, an dem Artenvielfalt lebendig wird und Naturschutz hautnah erlebbar ist.

Wisent

Die Fasanerie Wiesbaden ist mehr als nur ein Tierpark – sie ist ein lebendiges Zentrum für den Erhalt bedrohter Haus- und Nutztierrassen sowie heimischer Wildtiere. Als einer von drei Arche-Parks in Hessen setzt die Fasanerie auf artgerechte Haltung und nachhaltige Zucht seltener Tiere. Besucher können hier nicht nur imposante Wildtiere wie Wölfe, Füchse und Bären beobachten, sondern auch gefährdete Haustierrassen kennenlernen, darunter Poitou-Esel, Tauernschecken-Ziegen und Pommerngänse.

Besonderen Wert legt die Fasanerie auf eine naturnahe Haltung der Tiere. Großzügige, strukturierte Gehege ermöglichen den Tieren ein möglichst natürliches Verhalten, während gezielte Zuchtprogramme zum Erhalt genetischer Vielfalt beitragen. Einige Rassen, wie das Waliser Schwarznasenschaf, werden nach strengen Herdbuchrichtlinien gezüchtet und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur tiergestützten Pädagogik. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Arche-Region Taunus kann die Fasanerie zudem wertvolle Synergien in der Erhaltungszucht und Bildungsarbeit nutzen.

Der Tierpark verfolgt zudem ein starkes Bildungskonzept: In Führungen, der Wollwerkstatt und interaktiven Programmen erfahren Besucher, wie wertvoll alte Nutztierrassen für unser Ökosystem sind und welche Rolle sie historisch gespielt haben. Gerade für Kinder bietet der direkte Kontakt mit den Tieren ein unvergessliches Erlebnis, das spielerisch Wissen über biologische Vielfalt und nachhaltige Landwirtschaft vermittelt. Die Fasanerie steht damit für gelebten Naturschutz und verantwortungsvolle Tierhaltung – eine Kombination, die den Park zu einem besonderen Ort für Natur- und Tierfreunde macht.

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