„Wer? WI? Was? – Kinder forschen in Wiesbaden“: Auftakt der neuen Netzwerkpartnerschaft
Ein starkes Zeichen für die frühkindliche Bildung: Mit der Auftaktveranstaltung am Dienstag, 14. Januar, in der Kindertagesstätte Europaviertel hat die Landeshauptstadt Wiesbaden einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsweisender Bildung getan. Seit Januar 2025 ist die Abteilung Kindertagesstätten und Kindertagespflege des Amts für Soziale Arbeit neuer Netzwerkpartner der Stiftung Kinder forschen in und für Wiesbaden.
Unter dem Namen „Wer? WI? Was? – Kinder forschen in Wiesbaden“ startet die Kooperation, die pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie Kinder nachhaltig begeistern soll.
„Mit dieser Zusammenarbeit stärken wir die frühkindliche Bildung nachhaltig. Unsere pädagogischen Fachkräfte bekommen die Möglichkeit, die Neugier und den Forscherdrang der Kinder gezielt zu fördern und sie bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten“, betonte Dr. Patricia Becher, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Mit Beginn des Jahres können Kitas, Horte und Grundschulen in Wiesbaden das Fortbildungsangebot der Stiftung Kinder forschen zu den Themen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) nutzen. Ziel ist es, die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Technik und Nachhaltigkeit in den Einrichtungen zu fördern und so die Bildungschancen der Kinder zu verbessern.
„Frühkindliche Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Investition. Es sind unsere Kinder, die morgen und übermorgen unsere Gesellschaft gestalten werden. Das sieht auch die Landeshauptstadt Wiesbaden so und wir freuen uns sehr, sie als neuen Netzwerkpartner der Stiftung Kinder forschen begrüßen zu können“, erklärte Franziska Albertowski, Teamleiterin der Stiftung Kinder forschen, bei der Veranstaltung begeistert.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Plakette an die Kindertagesstätte Europaviertel, die bereits zum dritten Mal als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert wurde.
Thomas Lang, der als Koordinator des Netzwerks „Wer? WI? Was? – Kinder forschen in Wiesbaden“ künftig die Fäden in der Region zusammenführt, plant und organisiert das regionale Fortbildungsangebot und steht im engen Austausch mit den Einrichtungen. „Ich freue mich auf meine zukünftige Arbeit und möchte gemeinsam mit den Pädagoginnen und Pädagogen in Wiesbaden die Kinder für die frühe MINT-Bildung und nachhaltige Entwicklung begeistern. Unsere Zusammenarbeit mit der Stiftung Kinder forschen ist die perfekte Ergänzung zu der bereits alltäglich gelebten forschenden Haltung der städtischen Kindertagesstätten“, erklärte Lang.
Die Abteilung Kindertagesstätten und Kindertagespflege des Amts für Soziale Arbeit ist für die inhaltliche und qualitative Weiterentwicklung der Kinderbetreuung im Stadtgebiet Wiesbaden und Umgebung zuständig. Dabei steht die Förderung der Interessen, der Entwicklung und der Potenziale der Kinder im Mittelpunkt. Naturwissenschaften, Technik und Nachhaltigkeit sind fester Bestandteil des pädagogischen Leitbilds sowie des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans und werden in den Alltag der städtischen Bildungseinrichtungen integriert.
Mit „Wer? WI? Was? – Kinder forschen in Wiesbaden“ wird Wiesbaden Teil der größten Frühbildungsinitiative Deutschlands. Die Auftaktveranstaltung in der Kita Europaviertel setzte ein starkes Zeichen für die Zukunft der frühkindlichen Bildung und eröffnete neue Perspektiven für die Förderung von Neugier, Entdeckerfreude und nachhaltigem Denken.
Informationen zur Stiftung und der Auftaktveranstaltung: https://www.stiftung-kinder-forschen.de/presse/news/wer-wi-was-kinder-forschen-in-wiesbaden/
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