DiversAble – Martha Gómez Santos
Entdecke DiversAble, deine Brücke zu einer inklusiven Zukunft. DiversAble bietet maßgeschneiderte Workshops, tiefgehende Aufklärung und professionelle Beratung rund um das Thema Neurodiversität
Unternehmen: DiversAble – Martha Gómez Santos (Einzelunternehmerin)
Gründerin: Martha Gómez Santos
Gründungsdatum: 1. November 2024
Branche und Unternehmen: Bildung
Was treibt Dich an? Was ist Dein Leitspruch?
Meine Vision ist es, eine inklusive Welt zu erschaffen, in der neurodivergente Menschen ihre Talente voll entfalten können. Es geht darum, verborgene Hürden abzubauen und echte Chancen zu ermöglichen. Mein Leitspruch: "Unsichtbare Barrieren brechen".
Worum geht es bei Deiner Gründung und was ist das Besondere daran?
DiversAble widmet sich der Aufklärung, Workshops, Schulungen und dem Coaching im Bereich Neurodiversität. Unser einzigartiger, inklusionsorientierter Ansatz schließt die Lücke zwischen Wissen und praktischer Anwendung. Wir schaffen Bewusstsein und fördern Verständnis, um eine unterstützende Umgebung für neurodivergente Kinder und Erwachsene zu gestalten. Mein größter Traum ist es, dass Neurodivergenz als natürlicher Teil der menschlichen Entwicklung anerkannt wird und nicht als Hindernis.
Was sind Deine ersten Erfolge?
Unsere ersten Erfolge spiegeln sich in der positiven Resonanz und dem Vertrauen unserer Kunden wider. Wir haben gesehen, wie Familien durch unser Coaching mehr Verständnis und Strategien entwickelt haben, um harmonischer und stärkeorientierter zu leben. Die Entwicklung und Durchführung besonderer Events in Zusammenarbeit mit kreativen und engagierten Kooperationspartnern waren ebenfalls ein großer Erfolg und haben gezeigt, wie viel Potenzial in unserer Methodik steckt.
Wie ist Dein beruflicher Werdegang?
Studium und erste Berufserfahrung im Bereich des Eventmanagements in Kolumbien. Erste Station in Deutschland in der Erwachsenenbildung, anschließend als Lehrerin in der Sekundarstufe. Parallel dazu Arbeit als Autorin und Lektorin bei einem Schulverlag. Zuletzt Projektarbeit in einem großen Zeitarbeitsunternehmen.
Was war für Dich der Auslöser, ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Ich arbeite seit vielen Jahren im Einzelunterricht und war bis vor ein paar Jahren im schulischen Bereich tätig, wo ich von Anfang an in Kontakt mit neurodivergenten Kindern gekommen bin. Viele von ihnen erhalten keine Diagnose und werden als „Störfaktor“ im Unterricht betrachtet, was ihre mentale Gesundheit beeinträchtigt. Diese Herausforderungen sind oft schon im Kindergartenalter feststellbar.
Ein eigenes Unternehmen zu gründen, ermöglicht es mir, uneingeschränkt und gezielt Hilfe zu leisten, um das Leben dieser Kinder und ihrer Familien zu verbessern, und das war meine Hauptmotivation für die Gründung.
Wer hat Dich beraten, wer sind Deine Helfer und Mentoren?
Als die Idee entstand, selbständig zu werden, entschied ich mich, an einem Gründerfrühstück teilzunehmen, um mich inspirieren zu lassen. Dort lernte ich Dominik Hofmann kennen, der von meiner Idee vom ersten Moment an begeistert war. Seitdem steht er mir unterstützend zur Seite und hat mir jede Angst und Sorge genommen. Auch meine Kinder sind von Anfang an vollkommen aufmunternd und motivierend dabei.
Wie hast Du die ersten Tage als Gründerin erlebt?
Die ersten Tage meiner Gründung waren eine aufregende Mischung aus Enthusiasmus und Herausforderungen. Ich erlebte die Freude, meine Vision zum Leben zu erwecken, und gleichzeitig die Realität der bürokratischen Hürden, die es zu überwinden galt. Besonders herausfordernd war es, mich durch die komplexen administrativen Prozesse zu navigieren, die viel Zeit und Geduld erforderten.
Was war Deine größte Herausforderung und wie hast Du diese gemeistert?
Ich habe die Bürokratie hier in Deutschland als sehr schwerfällig empfunden in Bezug auf Support beim Gründen und Umsetzen. Es ist schwierig, etwas Neues zu kreieren, wenn man sehr viel Zeit in bürokratische Prozesse investieren muss, die man für die Akquise neuer Kunden brauchen könnte. Zudem ist es in der Anfangszeit schwierig, die Balance zwischen Privat- und Berufsleben zu finden.
Wie machst Du auf Dein Unternehmen aufmerksam? Was ist Deine beste Vermarktungsidee?
Um mein Unternehmen bekannt zu machen, setze ich sowohl auf Online- als auch auf Offline-Aktivitäten. Online nutze ich Social-Media und eine informative Website, um meine Zielgruppe zu erreichen. Parallel dazu baue ich eine starke Offline-Präsenz auf. Dazu gehört die Verteilung von Informationsmaterialien wie Broschüren und Visitenkarten an strategisch wichtigen Orten wie Kindergärten, Schulen, Arztpraxen und Gemeindezentren.
Wie hast Du die Finanzierung Deiner Gründung umgesetzt?
Zur Gründung habe ich ein Hessen-Mikrodarlehen bei der WI-Bank aufgenommen.
Welchen Traum möchtest Du noch verwirklichen?
Mein Traum ist es, eine Reise nach Japan zu unternehmen und die atemberaubende Kirschblüte hautnah zu erleben – eine einmalige Begegnung mit der Natur in ihrer schönsten Form.
Bitte ergänze folgenden Satz: Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich ...
... so oft wie möglich verreisen, um die Schönheit und Vielfalt der Welt zu entdecken.
Was ist Dein besonderer Tipp: Was würdest Du Gründerinnen und Gründern empfehlen?
Ich empfehle allen Gründerinnen und Gründern die Gründung gründlich vorzubereiten, geduldig zu sein und niemals aufzugeben. Es ist wichtig, sich von den genannten administrativen Hürden nicht demotivieren zu lassen und stets das Ziel vor Augen zu behalten. In der Anfangszeit ist es wichtig, bewusst eine harmonische Balance zwischen Privat- und Berufsleben zu schaffen, um langfristig erfolgreich und zufrieden zu bleiben.