Timber Timbre
Seit ihrer Gründung 2005 veröffentlichte "Timber Timbre" aus Ontario sieben vielbeachtete und zum Niederknien schöne Studioalben zwischen Indiefolk, Gospel, verweht verhalltem Jahrmarkts-Glam und Americana. War es nach ihrem sechsten Album "Sincerely, Future Pollution" aus dem Jahr 2017 etwas stiller um sie geworden, meldeten sie sich im Herbst 2023 mit "Lovage" zurück, einem Album, das die traurige Leichtfüßigkeit von Brian Wilson genauso channelt, die die amüsierten Melancholie von Leonard Cohen.
Sänger und Songwriter Kirk Taylor würde wohl auch Sun Ra, Dorothy Ashby und Alice Coltrane sowie italienische Sänger wie Pino Daniele und Paolo Conte zu seinen Einflüssen zählen. "Lovage" heißt zu deutsch übrigens Liebstöckl, hätten Sie's gewusst?