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Städtebauliche Projekte

Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld

Im Südosten unserer Stadt wird ein neues Zuhause für mindestens 10.000 Menschen entstehen – nachhaltig, innovativ und sozial. Ein durchdachter und lebenswerter Ort für alle. Mitgestaltet von den Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern. Gleichzeitig planen wir einen neuen, zentralen Standort für das Bundeskriminalamt.

Das Bild zeigt die Karte der Stadt Wiesbaden mit farblich markiertem Entwicklungsbereich Ostfeld im Südosten der Stadt. Das Ostfeld befindet sich nördlich von Mainz-Kastel, westlich von Erbenheim und südlich von Wiesbaden Südost.
Entwicklungsbereich Ostfeld

Gegenstand des Projekts Ostfeld ist die Entwicklung eines bislang unbebauten Bereichs im Südosten von Wiesbaden. Südlich der A66 soll rund um das Biehler Wäldchen ein neues Stadtquartier entstehen. Nördlich der A66 ist ein zentraler Standort für das Bundeskriminalamt vorgesehen. Der gesamte Entwicklungsbereich ist etwa 450 Hektar groß und bildet das Gebiet der "städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld". Hier werden in den kommenden Jahren Wohn-, Büro- und auch einige Gewerbeflächen geschaffen, die Wiesbaden dringend benötigt. Drei Viertel der Fläche bleiben einer naturnahen Entwicklung vorbehalten, zum Beispiel für die Landwirtschaft oder für Biotopverbundflächen. 


Das neue Stadtquartier - Wohnraum für mindestens 10.000 Menschen

Rund um das Biehler Wäldchen wird auf ca. 70 ha neuer Wohnraum für mindestens 10.000 Menschen entstehen. Das neue Stadtquartier wird passgenau für eine bunte, kulturell diverse Bevölkerung aller Altersstufen geplant. Ziel ist die Schaffung eines lebenswerten Stadtquartiers, das sich an den Bedürfnissen des Menschen orientiert   – mit einer funktionierenden Nahversorgung und einer sozialen Infrastruktur; mit zusammenhängenden, durchgrünten und überwiegend dem Fuß- und Radverkehr vorbehaltenen öffentlichen Räumen; mit Angeboten zur Freizeitgestaltung, Naherholung und für gemeinschaftliche Aktivitäten in der näheren Umgebung.

Auf dem Bild sind Urban Gardening-Flächen zwischen den Wohnhäusern zu sehen. Außerdem sind spielende Kinder und sich erholende sowie in den kleinen Gärten arbeitende Menschen abgebildet.
Visionäre Darstellung des neuen Stadtquartiers

Ein neuer Standort für das Bundeskriminalamt (BKA)

Nördlich der A66 wird auf ca. 30 ha der neue zentrale Behördenstandort für das Bundeskriminalamt (BKA) gebaut. Ziel des Bundeskriminalamts ist eine Fusion ihrer bislang in Wiesbaden verstreut liegenden Standorte zu einem einzigen, innovativen Behördencampus ALL IN ONE – angesiedelt im Ostfeld. Für Wiesbaden bringt diese angestrebte Fusion einen klaren Vorteil: Die Behörde sowie zahlreiche Arbeitsplätze können in Wiesbaden bleiben.

Auf dem Bild ist ein zentraler Campus-Platz mit flanierenden Menschen zu sehen. Der Platz ist umrahmt von Bürogebäuden und mit grünen Flächen, Bäumen und einladenden Sitzmöglichkeiten ausgestattet.
Visionäre Darstellung des neuen BKA-Campus

Ideenwettbewerb Ostfeld

Das Bild zeigt einen Entwurf des geplanten Stadtquartiers. Darauf sind die Häuser, grüne Achsen, Bildungscampus und die Straßen zu erkennen. Das künftige Stadtquartier schmiegt sich um das Biehler Wäldchen herum und schließt an die bestehende Siedlung am Fort Biehler an.

Preisgericht hat Sieger des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs gekürt

Mit der letzten Sitzung des Preisgerichts am 31. Oktober 2024 im Kulturzentrum Schlachthof endet ein sehr intensiver Wettbewerbsprozess, der ein Jahr andauerte. Von dem fast 100 Personen starken Preisgericht wurden die besten Entwürfe für das neue Stadtquartier und den umgebenden Landschaftsraum sowie für den neuen BKA-Standort ALL IN ONE ausgesucht und die Preisträger ermittelt.

Zu den Wettbewerbsergebnissen (Öffnet in einem neuen Tab)

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