Gedenkstätte für die ermordeten Schiersteiner Juden
Am 20. September 1968 wurde die Gedenkstätte in Schierstein, die den deportierten und ermordeten Schiersteiner Jüdinnen und Juden gewidmet ist, der Bürgerschaft übergeben.
Die 1858 eingeweihte Schiersteiner Synagoge wurde am 10. November 1938 geschändet, aber nicht verbrannt oder zerstört, sondern blieb als Ruine jahrzehntelang stehen. Die Stadt nutzte sie viele Jahre als Abstellraum für die Stadtreinigung.
In den 60er Jahren wurde sie abgerissen, aber die Grundmauern und die Rosette des Fensters über dem Synagogenschrein blieben erhalten und wurden als Teile des am 20. September 1968 eingeweihten Mahnmals verwendet. 2020 ergänzte der Ortsbeirat gemeinsam mit dem Schiersteiner Heimatmuseum die Gedenkstätte um eine Informationstafel mit weiterführenden Informationen zum Ort. Die Erich Kästner-Schule ergänzte die Tafel mit Informationen zu jüdischem Leben in Schierstein.
Weitere Informationen
Stadtarchiv
Anschrift
65197 Wiesbaden
Postanschrift
65029 Wiesbaden
Anreise
Hinweise zum ÖPNV
ÖPNV: Haltestelle Kleinfeldchen/Stadtarchiv, Buslinien 4, 17, 23, 24 und 27 sowie Haltestelle Künstlerviertel/Stadtarchiv, Buslinie 18.
Telefon
- 0611 313022
- 0611 313977
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten des Lesesaals:
- Montag: 9 bis 12 Uhr
- Dienstag: 9 bis 16 Uhr
- Mittwoch: 9 bis 18 Uhr
- Donnerstag: 12 bis 16 Uhr
- Freitag: geschlossen