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Stadtporträt

Amöneburg: Klein – aber weltweit bekannt

Amöneburg erstreckt sich entlang des Rheins und startet Ende des 19. Jahrhunderts als Industriestandort durch.

Lage und Anbindung

Amöneburg liegt auf 97 m Höhe am Oberrhein zwischen Mainz-Kastel und Wiesbaden-Biebrich. Im Nordosten grenzt es auch kurz an Wiesbaden-Erbenheim. Die Grenze zu Biebrich verläuft durch den Bahnhof Wiesbaden-Ost und den Industriepark Kalle-Albert. Die östliche Grenze zu Kastel bilden die Umgehungsbahn Mainz und die Nordbrücke. Durch seine gute Verkehrsanbindung und die Nähe zu Wiesbaden und Mainz ist Amöneburg zum Wohnen und zum Arbeiten attraktiv.

Kartenausschnitt Amöneburg.
Amöneburg ist ein Stadtteil direkt am Rhein gelegen.

Erfolgsgeschichten

Die Dyckerhoff AG, die 1864 in Amöneburg gegründet wurde und Ende des 19. Jahrhunderts die größte Zementfabrik der Welt war. Auch die Chemischen Werke H. & E. Albert haben ihre Wurzeln in Amöneburg: Auf der Suche nach einem neuen Standort für den expandierenden Betrieb zog das Unternehmen 1861 ins benachbarte, damals hessen-darmstädtische Amöneburg um. Der Industriepark Kalle-Albert, heute betrieben von Infraserv, prägt als bedeutender Industriestandort Amöneburg und das benachbarte Biebrich.

Lebensqualität

Heute sind die Bürgerinnen und Bürger stolz auf ihren Stadtbezirk, der sich durch innovative Umwelttechnologien auszeichnet. Amöneburg hat sich von einem industriegeprägten Ort mit Zementstaub und rauchenden Schornsteinen zu einem modernen, umweltbewussten Stadtteil entwickelt. 

Das Ortsbild wird heute von modernen Büro- und Wohnhäusern, einer Kindertagesstätte und einer Sportanlage an der Kaiserbrücke geprägt. Auch die beiden markanten Kirchengebäude sind heute noch ein wichtiger Teil des Stadtbildes. 

Ein Highlight in Amöneburg

Das Dyckerhoff-Zementwerk hat sogar Baustoffe nach New York geliefert: Seit 1885 steht für die Freiheitsstatue auf einem Fundament aus Dyckerhoff-Portlandzement.

Aus der Statistik

In Amöneburg leben mehr Haushalte mit Kindern als in den anderen Stadtteilen: stolze 29,1 Prozent!

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