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Stadtgeschichte

Orte des Historismus - Rheingauviertel

Wiesbaden ist ganz Stadt des 19. Jahrhunderts. Diese einmalige Entwicklung beruht auf der Tatsache, dass sich die heutige hessische Landeshauptstadt im Laufe dieses Jahrhunderts von einer bescheidenen Kleinstadt mit 2.500 Einwohnern im Jahr 1800 zu einer Großstadt mit 100.000 Einwohnern im Jahr 1905 gemausert hat.

Die Ringkirche im Rheingauviertel
Die Ringkirche im Rheingauviertel

Das Rheingauviertel

Die Erschließung des Rheingauviertels begann kurz vor der Jahrhundertwende und war im Jahr 1910 abgeschlossen. Die Anlage der Straßen erfolgte zwischen 1902 und 1906. Trotz der großen Dichte dieses Viertels zählt es - auch wegen des nur geringen Autoverkehrs - zu einer der beliebtesten Wohngebiete Wiesbadens. Professor Reinhard Baumeister erstellte ein Gutachten, das als Grundlage für den städtebaulichen Entwurf diente.

Er wandte sich vom Rastergrundriss ab und konzipierte stattdessen ein gewundenes Straßennetz, in das sich asymmetrische Gebäudekomplexe einfügen konnten. Die viergeschossigen Miethäuser ähneln in ihrer Typologie denen anderer Stadtviertel, weisen jedoch besondere architektonische Details auf. Jene vor 1900 erbauten Häuser sind im Stil des Späthistorismus errichtet, im westlichen Teil ist der Jugendstil stärker vertreten.

Das Rheingauviertel

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65197 Wiesbaden

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65029 Wiesbaden

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Öffnungszeiten des Lesesaals:

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  • Dienstag: 9 bis 16 Uhr
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