Konzeptionsförderung Darstellende Kunst
Das Kulturamt Wiesbaden schrieb 2025 erneut die Konzeptions- und Nachwuchsförderung im Bereich Darstellende Kunst aus. Die Stärkung der Innovationskraft sowie die Unterstützung des künstlerischen Nachwuchses innerhalb der freien Szene sind die Hauptziele dieses Förderprogramms.
Die Konzeptionsförderung Darstellende Kunst ist auf bis zu zwei Jahre angelegt und unterstützt produktionsunabhängig bei Vorhaben, die einer langfristigeren, kontinuierlicheren Förderung bedürfen. Neben der finanziellen Förderung unterstützt das Kulturamt Wiesbaden alle geförderten Künstlerinnen und Künstler auch mit Rat und Know-How.
Der Antrag muss über das Förderportal der Landeshauptstadt Wiesbaden gestellt werden, den Link zum Antrag finden Sie unten.
Bewerbung Konzeptionsförderung Darstellende Kunst
Kulturschaffende aus den Bereichen Theater, Tanz und Performance wurden aufgerufen, sich bis zum 23. Februar 2025 unter dem untenstehenden Link für das Förderprogramm zu bewerben. Die Förderungen erfolgen auf Grundlage der Empfehlung der Fachjury Darstellende Kunst, die vom Kulturamt berufen wird.
Die Entscheidungen wurden Ende März 2025 mitgeteilt.
Auswahl 2025
Eine fünfköpfige Jury aus Expertinnen und Experten wählte folgenden Antrag aus:
Julian Moritz Buch mit „KuKom – Netzwerk für Synergien aus Kunst & Kommunikation“
zusammen mit Patrick Gerner (Besser Samstag), Francesca Herget (Music Women Hessen), Beate Krist / Manuela Pirozzi (Theater 3D), Frederic Ecker / Lilli Suckfüll (ARTNURWO), Mareike Buchmann (Ida Flux Ensemble)
Kurzbeschreibung: Acht Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen künstlerischen Produktionszusammenhängen schließen sich zusammen, um ihre Ressourcen in Bezug auf Öffentlichkeits-, Lobby- und Netzwerkarbeit, Weiterbildung sowie Verwaltung und Reputation zu bündeln. Diese sollen ebenso für ein noch breiteres Netzwerk bereitgestellt werden, um insbesondere Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern sowie jene ohne institutionelle Förderung zu stärken und ihnen zu helfen, sich in Wiesbaden künstlerisch entfalten und weiterentwickeln zu können. Im Sinne des Kulturentwicklungsplans soll gemeinsam und kooperativ gearbeitet und in interdisziplinären Projekten in den Bereichen Theater, Performance, Installation, Film, Musik, Bildende und Raum Kunst Synergien freigesetzt werden. Durch die Gemeinschaft der Gewerke soll die zuvor teils ehrenamtlich geleistete infrastrukturelle Arbeit aufgefangen werden, um das künstlerische Schaffen und die Steigerung von ästhetischer Exzellenz an erste Stelle rücken zu können. Das Netzwerk möchte Strukturen für gemeinsame Veranstaltungen, Weiterbildungen, Öffentlichkeitsarbeit aufbauen, eine gemeinsame politische Stimme entwickeln, um Lobbyarbeit und Reputation zu bündeln und solidarisch Interessen zu vertreten und weitere finanzielle Mittel zu sichern. Auch soll Wiesbaden als Kulturstandort für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler attraktiver werden, um der Abwanderung in andere Städte und dem damit einhergehenden Verlust großer künstlerischer Potentiale entgegenzuwirken.
Der Jury gehörten an:
- Antigone Akgün, freischaffende Performerin, Autorin und Dramaturgin
- Dr. Philipp Schulte, Geschäftsführer der Hessischen Theaterakademie sowie freischaffender Autor und Dramaturg
- Anne Tysiak, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Leiterin Junges Staatstheater
- Mareike Uhl, ID Tanzhaus Frankfurt Rhein-Main, Co-künstlerische Leiterin
- Franziska Domes, Abteilungsleiterin der Abteilung Stadtteilkultur – Darstellende Kunst – Musik – Artistik im Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden
Weitere Informationen
- Anmeldung Antragssystem - Kulturamt Wiesbaden (Öffnet in einem neuen Tab)
- Pressemitteilung vom 23. Januar 2025: Förderprogramme Musik und Darstellende Kunst ausgeschrieben (Öffnet in einem neuen Tab)
- Pressemitteilung vom 26. März 2025: Vergabe der Konzeptionsförderung im Bereich Darstellende Kunst 2025 (Öffnet in einem neuen Tab)