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Kultur erleben

Stadtteilmusik

Das Programm "Stadtteilmusik" ist ein dezentrales, für die Organisatoren vereinfachtes Kulturangebot, bei dem Musikerinnen und Musiker sowie Bands gefördert werden und neue, untypische Veranstaltungslocations entdeckt werden können.

Links und rechts jeweils ein Gitarrist, dazwischen links die Sängerin Sheela Begirai und rechts der Sänger Porky Kronier

Im Jahr 2021 wurde das Förderprogramm "Stadtteilmusik" erstmalig durchgeführt.

Die bisherige Ausschreibung richtete sich an "Veranstalterinnen und Veranstalter", die zum Beispiel im Hof ihres Hauses, in ihrem Garten oder einfach auf der Wiese zwischen ihren Wohnblocks kleinere Konzerte veranstalten wollten. Die Veranstaltung musste für öffentliches Publikum zugänglich sein, das musikalische Erlebnis im Vordergrund stehen. Auftritte als Hintergrundmusik, bei Straßenfesten oder bei bestehenden Veranstaltungsformaten - Weinstände, Kerben, Konzertreihen, Festivals etc. - wurden und werden nicht gefördert. Die "Veranstalterinnen und Veranstalter" sind, beziehungsweise waren, für die Bewerbung der Veranstaltung und sonstige Aufgaben - Künstlercatering, GEMA, Infrastruktur etcetera - verantwortlich. Engagiert wurden professionelle Musikerinnen und Musiker, die ihr Geld hauptsächlich mit dem Musizieren verdienen. 

Neben der Förderung von Musikerinnen und Musiker sowie Bands wurden neue, untypische Veranstaltungslocations entdeckt. So gab es beispielsweise in Klarenthal ein "Klappstuhlkonzert" in einem privaten Garten sowie ein Konzert auf einem Garagendach in der Abeggstraße.

Das Förderprogramm "Stadtteilmusik" wird voraussichtlich im Sommer 2025 fortgesetzt. Informationen darüber gibt es auf dieser Seite und in der Tagespresse.

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